Gedicht

April

Bald ein raues kaltes Rauschen,

Dass der dunkle Forst erkracht,

Bald ein Flüstern, Kosen, Lauschen,

Wie die stillste Frühlingsnacht.

 

Bald der Himmel, bald die Sonne,

Bald die Wolken, bald der Schnee –

Wie der Liebe erste Wonne,

wie der Liebe erstes Weh,

 

Bald das Jauchzen, bald die Trauer,

In der aufgeregten Brust –

Und noch halb im Winterschauer,

Und schon halb in Frühlingslust.

 

Bald ein ungestümes Ringen,

Bald ein Frühling sonntagsstill –

O, was wirst du mir noch bringen,

schöner, stürmischer April?

 

Julian Rodenberg (1831-1914)

 

April

Bald ein raues kaltes Rauschen,

Dass der dunkle Forst erkracht,

Bald ein Flüstern, Kosen, Lauschen,

Wie die stillste Frühlingsnacht.

 

Bald der Himmel, bald die Sonne,

Bald die Wolken, bald der Schnee –

Wie der Liebe erste Wonne,

wie der Liebe erstes Weh,

 

Bald das Jauchzen, bald die Trauer,

In der aufgeregten Brust –

Und noch halb im Winterschauer,

Und schon halb in Frühlingslust.

 

Bald ein ungestümes Ringen,

Bald ein Frühling sonntagsstill –

O, was wirst du mir noch bringen,

schöner, stürmischer April?

 

Julian Rodenberg (1831-1914)

 

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